Der Weiler Muslone und die Kirche San Matteo

Der Weiler Muslone und die Kirche San Matteo

STANDORT: MUSLONE
 

Der kleine Weiler Muslone hat eine kuriose Geschichte: 1421 als autonomes Lehen gegründet, behielt es seine Autonomie bis 1817, als er mit der Gemeinde Gargnano vereinigt wurde. Der Bau der San Matteo gewidmeten Kirche, die Touristen auf dem kleinen Platz empfängt, geht auf den ersten Feudalherren des Dorfes Maffeo de Medalli aus Gargnano zurück. Im Inneren kann man die besondere Form des Presbyteriums erkennen, das sich zur linken Seite neigt, um an das liegende Haupt Christi am Kreuz zu erinnern. Den Hochaltar schmückt ein Gemälde mit der Darstellung der Madonna in Herrlichkeit mit dem heiligen Matthäus und zwei heiligen Bischöfen, das zu Beginn des 17. Jahrhunderts von dem Maler Andrea Bertanza gemalt und in einer Stuckumrahmung eingerahmt ist. Vom gleichen Autor ist die Taufe Christi, die die Taufkapelle schmückt.

Die Kirche besitzt auch einige Seitenaltäre: den Altar Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz mit einem Altarbild aus dem 17. Jahrhundert, den Altar der Heiligen Rocco und Antonius und den Altar der Unbefleckten Empfängnis, der eine Holzstatue der Madonna enthält, die 1521 von dem Mailänder Bildhauer Pietro Bussolo geschaffen wurde.